Aktuelle Ausstellung2018-11-22T11:45:08+00:00

BRIGITTE TÜTTELMANN
VER • AN • SCHAU • LICH • UNG

Malerei in Acryl auf Metall, Enkaustik und Grafik
Aktuelle Ausstellung // 18. November 2018 – 6. Januar 2019
Öffnungszeiten: Montag – Samstag: 08:00 – 19:00 Uhr; Sonntag: 08:00 – 16:00 Uhr

Mit 53 abstrakten und nur im Detail figürlichen, kubistisch anmutenden Bildern aus drei verschiedenen stilistischen Werkgruppen überzeugt die Bremer Künstlerin Brigitte Tüttelmann den Betrachter von ihrem eigenständigen künstlerischen Weg. Nach ihren ersten Erfahrungen mit der Tiefdrucktechnik arbeitet die studierte Malerin und Grafikerin seit 2005 auch in der Malerei vorzugsweise mit der Metalplatte als Bilduntergrund. Durch Spachteln und Malen mit Acrylfarbe werden die Farben in bewussten Kontrast zu der reflektierenden Oberfläche des metallenen Bildträgers gesetzt. In den verbleibenden Freiräumen der leuchtenden Platten entstehen Reflektionen aus dem Umraum und binden das Umfeld direkt in die malerische Komposition mit ein. Viele optische und sinnliche Erlebnisse wie Reise- und Landschaftseindrücke aber auch Stadt-und Hafenlandschaften aus Bremen werden im Visuellen in kleine Farbflächen aufgelöst. Brigitte Tüttelmann  arbeitet mit Kürzungen und verzichtet damit auf die Wiedergabe der natürlichen Proportionen und Räume. Seit über 12 Jahren widmet sich die Künstlerin leidenschaftlich der Technik der Enkaustik und greift das Arbeiten mit dem Spachtel in anderer Weise auf. Hier ist es das flüssige heiße Wachs, das sie besonders reizt, den außerordentlich kurzen Moment seiner Möglichkeit der Verarbeitung zu gestalten. Dabei ergibt sich die Komplexität: Einerseits den von ihr geplanten Verlauf zu realisieren, andererseits aber auch auf die nicht vorhersehbaren Veränderungen des heißen Wachses zu reagieren und die Idee der Bildkomposition zu gestalten. Mit dieser Technik erreicht sie den Farbauftrag in trockener Farbspur mit kreidigem Ausdruck, kontrastierend dazu die zartesten Verläufe, die sonst nur in Aquarelltechnik zu finden sind, setzt sie Lineaturen mit der Feinheit einer Federzeichnung und als Gegensatz dazu, nutzt sie den pastosen Auftrag mit reliefartiger Präsenz des Wachses. Die Wachse mit den Pigmenten stellt Brigitte Tüttelmann nach eigener Rezeptur in Misch- und Mengenverhältnissen selbst her. Daraus resultiert die eigenständige Farbintensität der Enkaustikbilder. Die feinen Farbverläufe, entstanden durch das Fließen des Wassers, können das Bild um Zufallsmomente bereichern. Durch die Staffelungen verschiedener Helligkeitsstufen und Überlagerungen von Farbstreifen entsteht eine eigentümliche Räumlichkeit, der den Betrachter einlädt, gedanklich einzutauchen.

Krisztina Jütten, M.A.

Fotografie: Gerd Jütten FOTODESIGN

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