Aktuelle Ausstellung 2018-03-27T08:33:05+00:00

Leben leben

Barbara Ehrmann

Aktuelle Ausstellung // 11.03. – 27.05.2018

Öffnungszeiten:
Montag  – Samstag 08:00 – 19:00 Uhr, Sonntag 08:00 – 16:00 Uhr

1962 in Ravensburg geboren
1982-88 Studium Malerei / intermediales Gestalten, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1986 Akademiepreis
1989-91 Atelierstipendium des Landes Baden-Württemberg
1992 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1996 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris
2011 1. Preis der Nagolder „Kunst auf Abwegen“
2015 Förderpreis des Freundeskreises Kunst Uhldingen-Mühlhofen / Bodensee
2017 Stipendium der Stiftung Bartels Fondation, Basel / CH
seit 1988 Zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen
Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen;
Mehrere Arbeitsaufenthalte in Paris, Malreisen u.a. in Algerien und Ägypten, Filmprojekte unter Wasser;
Lebt und arbeitet in Ravensburg

In der Kunst von Barbara Ehrmann stellt sich die Frage nach dem Existentiellen als möglicher Verortung in einer ganz eigenen zeichnerischen Bildsprache, die sie seit 30 Jahren mit unverwechselbaren Mitteln kontinuierlich und konsequent ausformuliert. Ihr wichtigstes Ausdrucksmedium ist das Wachs, dessen tiefgründige Vielschichtigkeit den Bildern nicht nur sinnliche Transparenz sondern tiefenräumliche Wirkung verleiht. Die unter den Wachsschichten liegenden Bild- und Textzitate erscheinen wie eine Erinnerungswelt, die sich fest mit den geheimnisvollen und rätselhaften Bildchiffren und Zeichenfragmenten der Gegenwart verbindet. Gleichzeitig ermöglicht die gestalterische und atmosphärische Vielschichtigkeit der Künstlerin, Parallelen zur Vielschichtigkeit unserer Existenz aufzuzeigen. Das Aufspüren des Unbeachteten inmitten der Alltäglichkeit ist in ihrer Kunst ebenso maßgebend wie die Suche nach Orten, sei es die Wüste oder das Wasser, an denen die Künstlerin Geschehnisse von einem anderen Ort, aus einer anderen Zeit darbieten kann, um zur Einkehr und Besinnung zu gelangen. Die Reisen in die Sahara und die Begegnung mit mythischer Vergangenheit sind prägende Erlebnisse, die für immer ihre inneren Spuren hinterlassen. Das Erlebte ist mit dem komplexen, reizüberfluteten Leben der Gegenwart ständig im Dialog und verlangt nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen.

Aus dem Tagebuch der Künstlerin 2013: „Betroffen, traurig und wütend über die Nachrichten der sich häufenden Flüchtlingsschicksale im Mittelmeer, wage ich neue dreidimensionale Gestaltungen: plastische Ensemble aus realistischen Figuren, Figurenfragmenten und surreal anmutenden Formen. Sie formulieren sich beinah drastische Weise physische Schwere, weisen als Metapher auf unsere Verletzlichkeit, Einsamkeit und schicksalhaftes Gebanntsein. Sie stellen existentielle, humanitäre Fragen in den Raum.“

Krisztina Jütten M.A.
Fotografie: Gerd Jütten FOTODESIGN

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