ALLES WAS NEBEN MIR IST / EVERYTHING THAT IS NEXT TO ME

Druckgrafikkunst aus Skandinavien-Baltikum-Europa-Zentralasien-Ostafrika-Mexiko

Vom 19. Januar – 15. März 2020 stellt in Hohenwart Forum eine umfangreiche Ausstellung die internationale künstlerische Druckgrafik in den Fokus.

Öffnungszeiten: Montag – Samstag: 08:00 – 19:00 Uhr; Sonntag: 08:00 – 16:00 Uhr

Lars Göran Yeudakimchikov-Malmquist,Schweden | Inga Heamägi, Estland | Valery Ruppel, Kirgisistan | Marija Marcelionyte, Litauen | Gudrun Koppel, Estland | Juhani Järvinen, Finnland | Margot Witte, Deutschland | Saule Dyussenbina, Kasachstan | Sonata Raiymkulova, Kirgisistan | Neringa Stjernman, Schweden | Künstlerduo Alexander und Nathalie Suvorov-Franz, Deutschland | Eugenia Jäger, Deutschland | Juri Jakovenko, Weißrussland | Simon Baumgart, Deutschland | Nadezhda Ustritskaya, Russland | Christophe Ndabananiye, Deutschland, Ruanda | Ioulia Akhmadeeva, Mexiko

Zwei Fragen haben die Kuratorinnen Krisztina Jütten und Eugenia Jäger besonders interessiert:

  • Wie verhält sich die zeitgenössische Druckgrafikkunst als Medium heute?
  • Wie kann es den Künstlern gelingen, die tradierte Grafikkunst auf neuartige Weise zu reflektieren und dabei ganz eigene künstlerische Ausdrucksformen zu finden?

Präsentiert werden Arbeiten von insgesamt 18 Künstler*innen aus 11 verschiedenen Ländern. (Schweden, Finnland, Estland, Kirgisistan, Litauen, Russland, Kasachstan, Weißrußland, Mexiko, Ostafrika und Deutschland.)

Die Gruppenausstellung führt den Variantenreichtum und die Entwicklung der künstlerischen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Drucktechniken wie Radierung, Siebdruck, Aquatinta, Fotopolymerdruck, Linolschnitt, Lithografie, Zyanotypie, experimentelle Mischtechnik und Collage vor Augen. Gleichzeitig demonstriert die Schau den innovativen Umgang mit Hoch-, Tief- und Flachdruck in einer von modernen Medien bestimmten Welt. Dabei fällt auf, dass sich die  Künstler*innen für die Anwendung klassischer druckgrafischer Techniken in bezug auf aktuelle Themen und Sujets interessieren. Ihre Arbeiten zeigen unter Einbeziehung digitaler und fotografischer Verfahren Vielfältiges und Überraschendes.

Deutlich wird es in der Ausstellung auch, wie Kunst unabhängig von der Nationalität ihrer Schöpfer verstanden werden kann und damit eine der besten Formen der Kommunikation zwischen den Nationen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund bildet. Kunst strebt eine Überregionalität an, denn die Künstlerinnen wollen über den persönlichen Bereich hinaus mit ihren Werken eine allgemeine Gültigkeit erreichen.

Krisztina Jütten M.A.

Fotografie: Gerd Jütten FOTODESIGN