Aktuelle Ausstellung2018-06-20T11:00:37+00:00

Robert Würth – Druckgrafik, Malerei

Aktuelle Ausstellung // 10.06. – 09.09.2018

Öffnungszeiten: Montag – Samstag: 08:00 – 19:00 Uhr; Sonntag: 08:00 – 16:00 Uhr

Fotografie: Gerd Jütten FOTODESIGN

Robert Würth

1962 geboren in Bissingen/Enz
1984 bis 89 Studium der Kunsterziehung an der Kunstakademie Stuttgart
bis 1991 Studium der freien Malerei bei Professor Schoofs
seit 1991 freischaffend tätig
seit 1999 Atelier in Korntal-Münchingen
1997 Preis im Künstlerwettbewerb der Kilianskirche Bietigheim-Bissingen
1998 und 2001 Gastaufenthalt am Künstlerhaus Cuxhaven
2000 Preis im internationalen Wettbewerb „Holzschnitt heute“ der Kreissparkasse Ludwigsburg
2002 Künstlerhauspreis Cuxhaven für 2001
2005 Gastaufenthalt The Cill Rialaig Project, Irland
2011 Internationales Hochdruck-Arbeitstreffen “VERSUS”, Leipzig

Der Bietigheimer Künstler Robert Würth bietet mit seinen handgefertigten Unikat Holzdrucken und Linoldrucken gerade in den gegenwärtigen Zeiten der uns allumgebenden Bilderflut eine neue Möglichkeit der visuellen Wahrnehmung. Seit Beginn seines Studiums an der Stuttgarter Kunstakademie widmet er sich intensiv und konsequent dem Holzschnitt und Linolschnitt zu. Robert Würth geht es nicht darum, das druckgrafische Verfahren des Holzschnitts im klassischen Sinne als Vervielfältigungsmittel zu gebrauchen, sondern sich der Variationsmöglichkeiten zu bedienen, die ihm der Holzschnitt in seiner modernen Verwendung bietet. Seit Ende der 1990er Jahre setzt er sich intensiv mit Vorlagen auseinander. Dabei lässt sich eine Vorliebe des Künstlers für bestimmte Motive feststellen: Landkarten, Stadtpläne, Parklandschaften und Märchen. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind mediale Bilder. In der digitalen Nachbearbeitung der gesammelten Vorlagen wie Fotografien aus historischen Büchern, Zeitungen und Illustrierten, sowie Postkarten geht es nicht um eine realistische Wiedergabe. Nach der Verfremdung und Verzerrung der ursprünglichen Motive geht der künstlerische Prozess in die Handarbeit des farbigen Holzdrucks über. In vielen, nacheinander folgenden Schritten werden die neuen Bildmotive auf Baumwolle und Gaze gedruckt. Durch das wiederholte Bedrucken des Bildträgers in mehreren übereinander gelegten Schichten entstehen Verdichtungen, Verzerrungen und Verunschärfungen. Mit dem Parkmotiv findet Robert Würth ein Thema, mit dem er sich in den verschiedensten Formulierungen auseinandersetzt. Besonders die nach französischem Vorbild angelegten Barockgärten mit ihren Blumenbeeten, den streng geschnittenen Hecken und eckigen oder runden Formgehölzen bezeugen das bewusst Gestaltete. „Ich bin ganz zufällig auf das Park-Thema gestoßen: über eine Postkarte. Ich möchte daher nicht missverstanden werden: ich interessiere mich nicht für den Gartenbau. Ein Park, seine Abbildung, kann ästhetisch so benutzt werden wie eine Landkarte: es ist schon etwas Gestaltetes, daher interessiert er mich.“ Robert Würth konfrontiert den Rezipienten mit der Frage, was das von Hand gemachte künstlerische Bild in einer von technisch erzeugten, massenmedialen Bildern überfluteten Zeit noch zu leisten vermag.

Krisztina Jütten M.A.

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